Mitgliederbrief März/April 2022


Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freundinnen und Freunde der SPD!

 

Am 24. Februar habe ich gegen 5 Uhr morgens auf mein Handy geguckt – und viele von Euch werden ebenso genau wissen, wann sie die Nachricht vom militärischen Einmarsch der russischen Armee in die Ukraine gelesen oder gehört haben.

Seither beherrschen Nachrichten von einem grausamen  Krieg die Medien und auch viele  Gespräche in den Familien und unter Freunden.

Jörn Eckert, unser Fraktionsvorsitzender, schrieb am 26.Februar in der SPD-Whatsapp-Gruppe: „Hätte mir vor 14 Tagen jemand gesagt, dass ich heute auf eine Friedensdemo gehe, weil in Europa Krieg herrscht und man begründete Angst vor einem WW3 hat… Ich hätte sie oder ihn für bekloppt erklärt.“ Und damit drückte er aus, was viele von uns dachten.

Nicht zuletzt auf SPD-Initiative hin kam es  am folgenden Mittwoch zu einer eindrucksvollen Mahnwache am Alten Rathaus. Der Frieden scheint weit entfernt. Viele Menschen auch in Timmendorfer Strand versuchen etwas Sinnvolles dagegenzusetzen – es wurden Hilfslieferungen an die Grenzen zur Ukraine organisiert,  die Gemeinde bereitet sich mit vielen Ehrenamtlichen auf die Ankunft und Aufnahme von Geflüchteten vor.

Wir in der SPD werden uns wie auch 2015 wieder für Geflüchtete engagieren. Noch ist einiges im Aufbau. Wir werden Euch informieren!

Leider dauert es in Timmendorfer Strand lange, bevor sich etwas ändert.

Die Fahrradstraße  ist schon wieder von CDU und WUB ausgebremst worden, ihr  Antrag  wurde mit 14 zu 13 Stimmen angenommen. Die sonst stets von der CDU geforderte fachliche Expertise  war den Mehrheitsfraktionen komplett egal. Der  reporter  hat darüber berichtet.

Dass solche Verfahren sinnlos viel Zeit der ehrenamtlich tätigen Kommunalpolitiker kosten und sie hindern, sinnvolle und zukunftsorientierte Kommunalpolitik zu machen ist ein Skandal!Auch zum Dauerthema ETC ist zu sagen, dass die  sich SPD seinerzeit für einen Neubau anstelle  einer Sanierung im Bestand entschieden hat. Die Mehrheit war leider nicht dafür.  Nun haben wir die Probleme und die Gemeinde muss das ETC 15 Jahre betreiben. Bürgermeisterpossen und die Abwahl von Robert Wagner  sowie die hohe Fluktuation im Bauamt haben dazu beigetragen, dass Lösungen verschleppt wurden. Unsere SPD-Vertreter im Bauausschuss werden alles dafür tun, eine Lösung für Eissport und Tennis zu suchen! Aber es scheint schwierig, Mehrheiten für sinnvolle Maßnahmen zu finden.

Wir brauchen andere Mehrheitsverhältnisse im nächsten Gemeinderat, der 2023 gewählt wird. Schon jetzt bereiten wir uns darauf vor!!!!!

Zunächst aber beschäftigt uns der Wahlkampf für den Landtag; der erste Info-Stand vor famila fand statt, die nächsten Termine sind der 30.4. in Niendorf sowie der 9.4. und  7.5. vor famila.  Wir brauchen Unterstützer! Kommt doch auch mal vorbei und beteiligt Euch an den Gesprächen.

Am 25. März werden wir mit dem Plakatieren beginnen. Unsere Kandidatin Sandra Redmann muss ebenso wie der Landesspitzenkandidat Thomas Losse-Müller im Ortsbild präsent sein. Viele von uns sehen diese Wahlwerbung auch kritisch – wir haben uns erst nach kontroverser Diskussion dafür entschieden, werden also „auf die Leiter steigen“ und loslegen.

Ihr wartet auf einen Termin für die Mitgliederversammlung? Der steht leider noch nicht fest, wir haben es im Blick!

Abschließen möchte ich mit einer guten Nachricht: Am 21. März ist Frühlingsanfang.

In diesem Sinne freundliche  und hoffnungsvolle Grüße von Eurer /Ihrer Ortsvereinsvorsitzenden

Dorothea Janssen-Terveen