Bürgerentscheid

SPD: Ein klarer Auftrag der BürgerInnen zum Erhalt der Eis- und Tennishalle

Die SPD Timmendorfer Strand ist erleichtert, dass „die Kuh vom Eis ist“ und dem Dauerbrennerthema ETC nun durch einen Bürgerentscheid ein eindeutiger Auftrag an Verwaltung und an Politik erteilt wurde.
2.726 (82,88%) BürgerInnen haben am Sonntag mit „Ja“ abgestimmt, 563 (17,12%) mit „Nein“. Dabei ging es um die Frage, ob das ETC für eine Summe für ca. 8,3 Millionen Euro saniert werden soll.
„Das ist ein sehr eindeutiges Votum für den Erhalt der Halle und keinesfalls ein wackeliges Ergebnis. Ich freue mich sehr, dass die BürgerInnen von Timmendorfer Strand das Mittel der direkten Demokratie so zahlreich angenommen haben und zu der Abstimmung gegangen sind.“, so der Fraktionsvorsitzende, Jörn Eckert.
 
Der Bürgerentscheid hat die selbe Wirkung wie ein Beschluss der Gemeindevertretung. Die Wahlbeteiligung lag mit 43,27% höher als bei den Bürgerentscheiden zum Teehaus im Jahr 2010 (41,5%) und zur Trinkkurhalle im Jahr 2015 (27,93%). 
 
„Ich interpretiere die vergleichsweise hohe Abstimmungs-Beteiligung so, dass das Thema Jugend und Sport einen hohen Stellenwert bei den BürgerInnen genießt. Der Tourismus ist gut und wichtig für unsere Gemeinde, aber auch soziale Themen stehen im Fokus der TimmendorferInnen.“ so Eckert weiter.
 
Jetzt ist es Aufgabe der Politik und der Verwaltung diesen Beschluss mit Leben zu füllen, ein tragfähiges Konzept für die Halle zu entwickeln und Fördermittel einzuwerben. Die SPD wird sich dafür einsetzen, dass man sich zu der konzeptionellen Nutzung der Halle eng mit den Vereinen abstimmt um deren Ideen einfliessen zu lassen.
 
Eckert erläutert abschließend: „Ich bin häufig gefragt worden, warum die SPD sich nie öffentlich klar und deutlich zu einem JA oder NEIN des Bürgerentscheids positioniert hat. Nun, wenn wir es vier Jahre lang in der Politik nicht hinbekommen haben eine Lösung für die Halle zu finden, ist es richtig die BürgerInnen entscheiden zu lassen und sich dann als Partei bis zum Entscheid entsprechend zurückzuhalten. Ansonsten hätte die Politik auch gleich abstimmen können. Vor dreieinhalb Jahren hätte man unser vorgelegtes Konzept des Neubaus einer Multifunktionshalle (Sport inkl. Eissport, Events, Gastronomie etc.) annehmen oder modifiziert weiter verfolgen können – dann hätten wir in der kommenden Eishockeysaison vielleicht schon in einer neuen Halle spielen können. Die Sanierung der Halle war für uns die 1b Lösung – aber nun haben wir zum Glück eine Lösung mit der wir alle zufrieden sind und die wir jetzt mit Leben füllen müssen.“

Die Eishalle wird saniert