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Neues Rathaus in Timmendorfer Strand: Jetzt endlich für die Poststrasse entscheiden!

SPD Tido Meinung klein

 

 

 

 

 

Wir fordern die CDU auf, endlich alle anderen Pläne für einen Rathausstandort zu begraben und sich für die zentral gelegene Poststraße zu entscheiden!

Wir verlangen: Schluss mit den jahrelangen Hinhalte- und Verzögerungsspielchen!

Wir werden uns weiter dafür einsetzen, dass die Verwaltung nicht während der Sanierungsarbeiten im derzeitigen Rathaus verbleibt!

Unser Prinzip in dieser Sache: „Wir benötigen eine schnelle und wirtschaftliche Lösung, die vielen nutzt und niemandem schadet!“

  • Das Gebäude in der Poststrasse ist als Verwaltungsgebäude errichtet worden. Mit den vom Architekten Bever aufgezeigten Umbaumaßnahmen ist hier eine kostengünstige und zügige Umzugsmaßnahme der Verwaltung möglich.
  • Nur noch drei Monate, bis Juni 2015, steht das Grundstück in der Poststrasse inkl. Verwaltungsgebäude zum Verkauf. Danach ist das Grundstück für uns verloren.
  • Ein Rathausneubau würde mit überschlägig 7 Mio. EUR zu Buche schlagen und unseren Haushalt über 80 Jahre lang jährlich mit rund 90.000 EUR belasten. Manövrieren wir offenen Auges in den kommunalen Bankrott?

Die CDU verlangt, dass die Verwaltung während der Sanierungsarbeiten im derzeitigen Rathaus verleiben soll, erklärt aber im gleichen Atemzug „für die Verwaltung nur das Beste“ (Menke zum Felde) und fordert einen kostspieligen Neubau des Rathauses.

Dabei wäre es erheblich wirtschaftlicher, das Gebäude in der Poststrasse umzubauen – das kann man sich ohne kostspielige Prüf- und Untersuchungsaufträge (ca. 300.000 EUR Kosten!) an zwei Händen ausrechnen.

Der Fraktionsvorsitzende der CDU, Rainer Steen, fragt in einer aktuellen Presse-mitteilung: „Was sagt denn die Gemeinde zu den Anwohnern, die plötzlich knietief im Wasser stehen?“ Offensichtlich will oder kann die CDU die beiden Gutachten von Herrn Dipl.-Geol. Klaas Stoepker (Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein) und dem Geologischen Büro Dr. P. Hempel nicht verstehen. Hier wurde ganz klar dargelegt, dass von einer Veränderung des Grund-wasserspiegels durch die Verlegung des Wasserwerks um 600m nicht auszugehen ist. Janine Strümpell von der CDU zweifelt die fundierten Gutachten jedoch an: „das Restrisiko ist zu hoch“.

In einem ausführlichen Gutachten von Prof. Dr. Arndt (RA-Büro Weissleder Ewer, Kiel) vom 27.02.2015 zu Haftungsansprüchen gegen die ZVO und die Gemeinde Timmendorfer Strand aufgrund der Stilllegung des Wasserwerks Poststr. 35 kommt man zu folgendem Ergebnis: „…damit kann zusammenfassend festgestellt werden, dass die Gemeinde keine Haftungsansprüche Dritter zu befürchten hat. Auch der ZVO wäre keinen Haftungsansprüchen ausgesetzt, solange er bei einem nachweisbar durch die Stilllegung des alten Wasserwerks verursachten Grundwasserpegelanstieg unverzüglich Maßnahmen dagegen ergreift.“

Und genau das wird in den Grundstücks-Kaufverträgen mit dem ZVO geregelt!

Will die CDU womöglich am Ende des Tages durchsetzen, dass die Verwaltung nicht nur während, sondern auch nach den anstehenden Sanierungsarbeiten, im derzeitigen Rathaus verbleibt und spielt daher auf Zeit?

  • Der Personalrat hat ausdrücklich auf die Anforderungen der Berufsgenossenschaft hinsichtlich fehlender Raumgrößen im derzeitigen Rathaus (ehemalige Kurschmann-Klinik) für die Mitarbeiter hingewiesen. Wir haben jetzt die Chance, für die Verwaltung gute Arbeitsbedingungen in der Poststrasse zu schaffen.
  • Alternative Rathaus-Standorte wie z.B. am Großparkplatz Wiesenweg sind nicht zentral und damit für ein Rathaus wenig geeignet.
  • Es gibt eine klare Beschlusslage: der Hauptausschuss hat am 26.11.2014 einstimmig beschlossen, die Verhandlungen der Gemeinde mit dem ZVO (Grundstück Poststrasse, Parkplatz Beachvolleyball und Grundstück Bauhof an der B76) wieder aufzunehmen.

Wir benötigen jetzt unverzüglich Beschlüsse für:

  • den Ankauf des Grundstückes Poststraße 35
  • den Umbau des ehemaligen Verwaltungsgebäudes in der Poststraße 35
  • den Umzug der Verwaltung in das Rathaus in die Poststrasse 35
  • den Verkauf der derzeitig genutzten Rathausflächen
Jörn Eckert    Peter Ninnemann
Fraktionsvorsitzender    Ortsvereinsvorsitzender